Smartphone-Testberichte zu aktuellen Modellen

Smartphones im Kältetest

Die aktuellen Temperaturen sind ohne Frage ungemütlich und lassen die Menschen deutschlandweit bibbern. Doch während es für die meisten Bürger schon ab Minus drei Grad zu kalt wird, müssen auch die ständigen Begleiter mit dem Temperaturschock zurechtkommen. Aber was halten die Smartphones eigentlich wirklich aus?

Das finnische Magazin MikroPC hat den Test gemacht und 18 Smartphones den eisigen Temperaturen freigesetzt. In der Kältekammer hat man die Temperatur anfangs auf 0 Grad Celsius gesetzt und in 5er-Schritten reduziert.

Ungemütlich ist das Ergebnis für alle Apple-Fans: laut MikroPC ist das iPhone 4S kein Freund des kalten Winters. Während die neuste iPhone-Generation schon in Falltests gegenüber der Konkurrenz oft das Nachsehen hat, konnte es im Kältetest nur durch eine immens schlechte Kälteleistung punkten. Schon bei minus 10 Grad Celsius wurde beim iPhone 4S ein leerer Akku angezeigt. Sofort gab das Gerät den Geist auf. Auch die weiteren Smartphones mit LCD-Display haben laut MikroPC Probleme bei dieser Temperatur angezeigt. AMOLED-Displays allerdings schienen den Temperaturen gewachsen zu sein.

Für die meisten getesteten Geräte war ab einer Temperatur zwischen minus 15 und minus 20 Grad Celsius Feierabend. Doch besonders die günstigeren Geräte sollen sich auch noch bei minus 25 Grad Celsius gut gehalten haben. Sieger des Vergleichstests aber war das Samsung Galaxy S2, welches sogar Temperaturen von minus 30 Grad Celsius standhalten konnte und sich noch problemlos bedienen ließ. Erst bei minus 35 Grad war auch für Samsungs Flaggschiff Schluss.

Unter den Touchscreen-Smartphones war das Samsung Galaxy S2 führend. Länger allerdings hielten Geräte ohne Touchscreen. Wie beispielsweise das Nokia C1-01. Dort konnte man Werte bis zu minus 40 Grad walten lassen – das Gerät funktionierte noch immer.

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