Smartphone-Testberichte zu aktuellen Modellen

Magere Geschäftszahlen bei RIM

Einst hat Research in Motion (RIM) die wohl besten Handys und Smartphones aller Anbieter produziert und vertrieben. Die Blackberry-Handys waren schon früh bei Managern wegen ihrer einzigartigen Kalenderfunktionen und der Multifunktionalität beliebt. Doch Samsung, Apple und Co. haben nachgezogen und vertreiben RIM mehr und mehr vom Smartphone-Markt. Nun hat auch RIM ein vernichtendes Fazit gezogen und geht mitunter davon aus, dass man in diesem Quartal gerade einmal zwischen 11 und 12 Millionen Smartphones vertreiben kann. Im Vergleich zu 2010 sind dies bis zu vier Millionen Exemplare weniger.

Auch das PlayBook von RIM, das erste Tablet aus dem Hause, ist für den Konzern zu einem echten Desaster geworden. Mit dem sehr teuren Produkt tut man weder sich, noch den Kunden einen Gefallen. Viele Fehler und eher magere Leistungen des Tablet-PC´s machen das Gerät sehr unbeliebt.

Wann der Negativtrend endlich gestoppt werden kann, das weiß momentan wohl niemand. Ursprünglich wollte RIM mit dem Betriebssystem Blackberry 10 ein ganz neues Kapitel der Unternehmensgeschichte aufschlagen und sich bei den Smartphone-Verkäufen wieder auf ein hohes Niveau katapultieren. Doch verkündeten die beiden Konzernchefs Jim Balsilie und Mike Lazaridis, dass man Blackberry 10 frühstens in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 veröffentlichen wird. Man benötige einen Chip, welcher erst zur Hälfte 2012 lieferbar wäre. Zwar baten die Konzernchefs ihre Aktionäre um Ruhe und Verständnis, dennoch forderten diese weiterhin den Rücktritt der beiden Co-Chefs. Auch die Aktien von RIM reagierten auf die Zahlen: Nachbörslich sanken sie um satte 7 Prozent auf den niedrigsten Wert seit 2004. Dem Unternehmen steht wohl eine harte Zukunft bevor, in der das Vertrauen von Kunden und Aktionären wieder aufgebaut werden muss.

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