Smartphone-Testberichte zu aktuellen Modellen

HTC One S

Mit dem HTC One S schaffte es HTC seine One-Serie erfolgreich auf dem Markt zu platzieren. Neues Design und neue Technik sorgten für viele zufriedene Kunden und noch immer erreicht dieses Smartphone entsprechend große Beliebtheit. Die hier aufgeführten Details zu diesem Handy spiegelt auch seine berechtigte Platzierung wieder.

Design

HTC setzt bei seinen Smartphones weiterhin auf einen Alu-Unibody und hebt sich damit von der Konkurrenz deutlich ab. Dieses setzt weiterhin auf Kunststoff. Zusätzliche ist das Smartphone mit einer Art Gummibeschichtung versehen. Dadurch liegt es fest und sicher in der Hand. Auch das Gewicht des Smartphones kommt nicht zwingend zum tragen. Auch im Design haben sich die Smartphones aus der One-Serie deutlich verbessert und wirken wesentlich moderner.

So wie man es von anderen Smartphones mit einem Akkudeckel kennt, gibt es beim HTC One S nicht. Der Akku ist nämlich fest verbaut und die kleine Klappe ist lediglich für den micro-SIM-Slot gedacht.

Technik

Das HTC One S ist mit einem Dualcore-Prozessor mit 1,5 GHz ausgestattet. Dieser wird von einem sehr schnellen Arbeitsspeicher unterstützt. Geschwindigkeit und Performance spielen bei diesem Smartphone eine sehr wichtige Rolle und wurden nicht vernachlässigt. Der interne Speicher ist mit 16 GB ausreichend gewählt, leider gibt es keine Möglichkeit den Speicher zu erweitern. Bekannt ist diese Methode schon vom iPhone und wurde von vielen Modellen anderer Hersteller übernommen.

Die verarbeitete Hardware ist ein Muss, wenn man bei dem Super-AMOLED-Display eine entsprechende Auflösung von 540 x 960 Pixel und einer Farbanzahl von 16 Millionen erreichen möchte. Qualitativ kann das Display mit denen von Galaxy Nexus und Galaxy S2 ohne weitere Probleme mithalten. Mit seinen 4,3 Zoll zählt es zudem zu den größeren Smartphones.

Bilder und Videos können in einer sehr guten Qualität mit der 8 Megapixel Kamera und einer Kamera-Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel erreicht werden. Eine LED-Leuchte darf natürlich auch nicht fehlen. Sie ist sogar so stark, dass Bilder in Dunkelheit keine großen Probleme darstellt, jedoch qualitativ nicht sehr hochwertig erscheinen und da durchaus noch Potenzial ist.

Zur Übertragung der Filme, Videos und Dateien dient eine Micro-USB- und ein HDMI-Anschluss. Auch Bluetooth 4.0 wird unterstützt.
Für die Datenübertragung steht zusätzlich noch WLAN 802.11n/g/b und HSDPA zur Verfügung. Damit sind die Standardverbindungen vorhanden. LTE wird jedoch nicht unterstützt. Was aber nicht weiter tragisch ist, da diese Übertragungstechnologie noch nicht sehr weit verbreitet ist.

Vergessen wollen wir auch nicht den Blick auf den Sound. Dieser ist absolut in Ordnung. Zwar ist es kein Klangwunder, aber immerhin zufriedenstellen.d Für die Musik werden die Dateiformate MP3, WMA und AAC unterstützt.

Wie sieht es mit dem Betriebssystem aus? Bisher waren alle Sense-Versionen zu groß und wurden mit unbrauchbaren Features versehen. Die Performance unter Android litt enorm darunter. Anders wurde dies in er aktuellen Version 4 umgesetzt. Sie ist nicht nur schlanker, es wurden auch einige Features wieder entfernt und dies kommt auch der Performance zugute. Das Smartphone läuft unter Android 4.0.3 mit der HTC Sense 4.0 Version.

Technische Daten (Auszug)

ProzessorDualcore-Prozessor mit 1,5 GHz
Arbeitsspeicher1 GB
Speicher16 interner Speicher
Display4,3“ Zoll großes Super-AMOLED-Display
Digitalkamera8 Megapixel Kamera mit LED-Blitz und BSI-Sensor
DatenübertragungBluetooth 4.0, WLAN 802.11 a/b/g/n, HSDPA
Akkuleistung1650 mAh
Gewicht120 Gramm
BetriebssystemAndroid 4.0 Ice Cream Sandwich
Sense-VersionSense 4.0

Fazit:

Ein Smartphone im mittleren Segment mit sehr guter Performance. Genau diese Kurzbeschreibung lässt sich auf das HTC One S beziehen. Als Vorreiter der One-Serie wurde gleich ein sehr hoher Maßstab angesetzt. Die Platzierung daher durchaus verdient. HTC ist jedoch HTC. Bei der Technik und Performance ist es vergleichbar mit dem Samsung Galaxy Nexus und dem Galaxy S2. Von unserer Seite kann es durchaus empfohlen werden und ein Blick lohnt sich.


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