Smartphone-Testberichte zu aktuellen Modellen

Apple lässt HTC-Smartphones verbieten

Die Patentstreitigkeiten rund um Apple beherrschen seit Monaten immer wieder die Medien. Im Mittelpunkt stehen wohl die Attacken gegen den koreanischen Konzern Samsung. In Deutschland beispielsweise hat man erfolgreich den iPad-Konkurrenten Samsung Galaxy Tab 10.1 vom Markt verbannen können. Während zuletzt entschieden wurde, dass Motorola den Verkauf vom iPhone und dem iPad in der Bundesrepublik stoppen dürfte, hat Apple nun an einer anderen Front wiederum einen Sieg errungen.

Gegen das taiwanesische Unternehmen HTC wurde nun in den USA erfolgreich eine Klage durchgesetzt, nach welcher für einige HTC-Smartphones ab dem 19. April des folgenden Jahres ein Einfuhrverbot besteht. Die US-Handelsbehörde ITC sah es als erwiesen an, dass HTC in einigen seiner Geräte patentierte Apple-Technik benutzt habe. Ursprünglich wollte Apple insgesamt zehn Patente geltend machen und damit gegen den Rivalen HTC einen großen Schlag vollführen. Die Richter aber ließen nur ein einziges Patent als solches stehen. HTC sieht die Entscheidung damit als Sieg seinerseits an.

Das Patent mit der US-Patentnummer 5946647 besagt, dass Apple die Rechte an einer Funktion hat, mit welcher beispielsweise Telefonnummern in E-Mails direkt angerufen werden können. Mit einer erfolgreichen Klage bezüglich aller zehn Patente hätte Apple eine mächtige Waffe gegen die Konkurrenz gehabt. Die ITC kann Importe in die USA verbieten, weshalb Urteile der US-Handelsbehörde besonders gefürchtet sind. Für eine Reihe von HTC-Geräten ist dieser Fall nun eingetreten. Ab dem 19. April dürfen diese nicht mehr in die USA importiert werden. Wahrscheinlich arbeitet HTC bereits an einer Lösung für das Problem und wird einen Weg finden, besagte Geräte in alter oder überarbeiteter Form auch weiterhin auf dem US-Markt anzubieten.

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